Juli 2018

Verkaufserlöse von“Scherbenland“ und „Shardland“ an Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF)

Wer bisher noch einen Grund brauchte, sich das ausgezeichnete Scherbenland von Judith und Christian Vogt zuzulegen, hat jetzt einen.

Christian und ich haben entschieden, die Aufmerksamkeit, die der Deutscher Rollenspielpreis generiert hat, zu nutzen. Wir möchten die Verkaufserlöse an „Scherbenland“ und „Shardland“ von Juni bis Ende August 2018 gerne Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF) für ihre Flüchtlingsnothilfe spenden. Wenn ihr das hier teilen möchtet, freuen wir uns natürlich. Wir fühlen uns im Moment so machtlos und wir sind auch sicherlich nicht Jan Böhmermann , aber auch kleine Beiträge sind besser als gar nichts, und alle, die in irgendeiner Weise eine öffentliche Stimme haben, können einen kleinen Teil beitragen. Das hier ist unser kleiner Teil:
http://www.drivethrurpg.com/…/Scherbenland–Musketen-Klinge…

Warum Settings für Fate oft nur vage beschrieben werden

Ausgehend von dieser These im Karneval der Rollenspielblogs vom Juni

„Und damit sich die Kommentarspalte gleich ordentlich füllt, hier eine kontroverse These: Fate ist Scheiße, weil für die einzelnen, ziemlich guten, Settings (Bergungskreuzer Möwe, Masters of Umdaar, Die Geheime Welt der Katzen) nur Einsteigerabenteuer und ein paar Settings nichts weiterführendes gibt. Da ist nach dem Einstieg schon Schluss. Warum sollte ich das dann überhaupt spielen?“

hat Hell van Sing sich die Frage gestellt, warum Settings für Fate oft nur vage beschrieben werden.

(Disclaimer: Das ist übrigens der Artikel, auf den wir uns in Folge 47 des Fatecasts bezogen haben)

Wenn man sich bei (traditionellen) Rollenspielern Meinungen über Fatesettings einholt, so stößt man recht oft auf grob folgende Formulierung:

“Ich habe Setting XY gekauft, weil ich dachte, das wäre eine total interessante Welt und war dann absolut enttäuscht – da wird ja kaum was beschrieben!”

Und ja, wenn man die gängigen Settings mit ihren Pendants aus Ecken wie DSA, Splittermond und Shadowrun vergleicht, so bleiben diese wirklich ein nahezu unbeschriebenes Blatt. Zur Verdeutlichung: Für die aktuelle Version von Das Schwarze Auge sind allein für den Kontinent Aventurien rund sechzig (!) Quellenbücher rund um Geographie, Theologie und Kultur erhältlich. Dagegen wirken selbst die (rein an der Anzahl der Veröffentlichungen gemessenen) “größten” Settings für Fate wie Jadetech, Mindjammer und Mecha vs. Kaiju mit ihren je unter zehn Veröffentlichungen geradezu winzig. Einzig Atomic Robo, Dresden Files und Wearing the Cape könnten mit einer noch umfangreicheren Hintergrundwelt aufwarten – aber all diese basieren auf Romanen bzw. Comics, welche lange vor dem Rollenspiel existierten und auch eher “externes” Material sind. Und von den Abenteuerwelten mit ihren knapp dreißig Seiten Setting wollen wir erst gar nicht anfangen. Dazu kommen noch ungezählte Abenteuer- und Kampagnenbände, welche bei Fate, abgesehen von kleinen Einstiegsabenteuern in den jeweiligen Grundbüchern, eher selten anzutreffen sind.

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Alles läuft, auch die Podcast-Bonusfolge!

Die Bonusfolge des FateCasts, die ihr als Stretch Goal im Weltenband-Kickstarters freigeschaltet habt, steht ab sofort online! Sie gibt einen Einblick in die Challenge, den Entstehungsprozess aller drei Welten und die unterschiedlichen Herangehensweisen und Erfahrungen der drei Autoren. Wir hatten eine Menge Spaß und hoffen, dass es nicht zu viel Selbstbeweihräucherung geworden ist. =D

 

Die Produktion der Bücher unterdessen läuft. Neben Opus Magnum bewegen sich nun auch die Märchenkrieger in Richtung Layout – unsere Illustratorin verfeinert gerade das letzte Bild, denn Dornröschen brauchte eindeutig noch ein paar Mädchen-Manga-Rosen mehr. Barbaricum ist der einzige Fall, der terminlich interessant werden könnte, durch die Masse an neuen Illustrationen und die Nähe zur Spielemesse in Essen, wenn wir in den Druck gehen wollen. Da halten wir euch aber auf dem Laufenden, wenn es soweit ist!