Wir wollen Euch nur drauf hinweisen, dass sowohl der Charakter- als auch der Kampagnenbogen von Tianxia – Jade, Seide und Blut zum Download bereit stehen.
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Blut auf weißer Seide
Ob es sich jetzt um Yojimbo, Zatoichi oder Mugen dreht: Samuraikino ist Heldenkino. In dieser Hinsicht sind sich chinesischer und japanischer Kampfkunstfilm durchaus einig. Was man im Chanbara aber gemeinhin als Held bezeichnet, unterscheidet sich in beiden Spielarten des Kampfkunstfilms aber durchaus. Natürlich, beide treten für das Gute ein. Beide schützen die Schwachen. Und beide folgen dem Ideal des ehrenhaften, opferbereiten Kriegers. Und doch ist der Chanbara-Held insgesamt eine ganz andere Kante als der Xia chinesischer Prägung.
Sobald die Schwerter gezogen werden, zeigt sich der wohl offensichtlichste Unterschied zwischen Wuxia und Chanbara: Wo Wuxia-Helden durch die Luft wirbeln und magische Kung-Fu-Kräfte ins Feld führen, bleibt der Chanbara-Held am Boden der Tatsachen. Keine gewagten Sätze über Tische und Stühle, kein Emporkraxeln an Hauswänden: Wenn ein Samurai sich nicht gerade einer großen Gruppen an Gegnern gegenübersieht, kämpft er erstaunlich stationär.
Am Ende ist es meist nur ein einziger, pragmatischer Schwertstreich der zu einem Abschluss des Kampfes führt. In vielen Wuxia-Filme, geht einem solchen finalen Treffer ein minutenlanger Schlagabtausch hohen Schauwerten voraus. Bei „Tiger und Dragon‟ zum Beispiel sind die Kämpfe derart ästhetisiert, dass kaum ein Tropfen Blut fließt: Als Jen von Shu Lian beim Kampf in der Trainingshalle verwundet wird, ist ihr das nur ein kurzes Stirnrunzeln wert – und der Kamera kein Bild mit der Wunde. Ihr Gewand bleibt makellos weiß. Kein Vergleich zu Akira Kurosawas „Sanjuro‟, wo nach einem einzigen Treffer ganze Fontänen des Lebenssaftes aus dem Leib des Gegners schießen – ein äußerst beliebtes Motiv im Chanbara-Film, der in den letzten Jahrzehnten in puncto Blutigkeit nochmal ein paar Gallonen nachgekippt hat.
Damit der Samurai das Rot aber übers Frame spritzen lassen kann, muss der Schlag natürlich auch sitzen. Überhaupt greift ein Chanbara-Held in der Regel weniger beherzt an, als sein chinesischer Kollege. Zumindest wenn es um Zweikämpfe geht. Dem eigentlichen Klingenkreuzen geht eine lange Phase voraus, in der die Duellanten sich gegenseitig beobachten. Sie bewegen sich parallel zu einander, umtänzeln sich. Stechender Augenkontakt. Dann aufeinander zu! Klinge trifft Klinge oder Klinge trifft Fleisch. Im ersten Fall geht das Prozedere wieder von vorne los. Im anderen Fall… wird es kurz sehr rot auf dem Frame. Wer einen solchen Kampf einmal in seiner ganzen eindringlichen Pracht sehen will: Masaki Kobayashis Film „Harakiri‟ liefert bei der Duellszene zwischen Hikokuro und Hanshirō einfach ab!
Wer jetzt einen Samurai in eine Tianxia-Runde einbringen möchte, aber trotzdem an Bambusbäumen hochlaufen und Blitze aus seinem Schwert schießen will, der sei beruhigt: Präzedenzfälle dafür gibt es inzwischen zuhauf. In Samurai-Anime wie „Rurouni Kenshin‟, „Samurai Champloo‟ oder „Sword of the Stranger‟ sind die Kämpfe zum Beispiel weitaus bewegungsintensiver. Moderne Fantasy-Samurai-Streifen wie „47 Ronin‟ setzen trotz Kimonos und Katanas ebenfalls mehr auf Wuxia-Choreographien als auf die One-Hit-Wonders aus dem Chanbara der 60er Jahre. Und dann gäbe es ja auch noch „Zatoichi Meets the One Armed Swordsman‟, ein amtliches Wuxia-Chanbara-Crossover, wo sich zwei berühmte Genre-Helden gegenübertreten. Also, alles kann!
Spielfilm
Animation
Comic und Manga
Spiel
In Staffel 3, Folge 8 der famosen Wiener Podcaster Harald & Markus geht es um Märchen und unser liebstes Hobby. Nest findet auch Erwähnung und lobende Worte. Für all diejenigen, die Nest schon haben, ist diese Folge Pflicht und für alle, die Märchen und Rollenspiel verknüpfen wollen, erst recht!
Was ist das Geräusch von zwei aufeinandertreffenden Schwertern?
Klirr?
Klingt eher, als hätte jemand die teuren Kristallgläser fallen lassen.
Schepper?
Ein aufgetürmter Haufen Metallreste stürzt in sich zusammen. Nicht eben ideal, um einen dynamischen Zweikampf zu vertonen.
Klang?
Hammer schlägt auf Amboss. Nah dran, aber noch nicht ganz auf den Punkt.
Eigentlich liegt die Antwort auf der Hand…
Chanbara!
Na gut, zumindest für Japaner ist die Sache eindeutig (und wer sonst noch richtig gelegen hat, der bekommt einen Fatepunkt). Im Japanischen ist Chanbara (チャンバラ, eigentlich chanchan barabara) das Geräusch, das mehrere Schwerter machen, die aufeinander einschlagen. Von diesem lautmalerischen Begriff leitet sich auch der Name für historische, japanische Schwertkampffilme ab: Die Chanbara-Filme.
Chanbara kam in Japan in den 1950er und 1960er Jahren auf und ist ein ein Subgenre des Jidai Geki. Jidai Geki, grob übersetzt Historiendrama, umfasst alle Filme, deren Handlung sich in der fernen Vergangenheit Japans abspielt; im Gegensatz zum Gendai Geki, dem zeitgenössischen Drama. „Ferne Vergangenheit‟ ist im Jidai Geki dabei fast immer gleichbedeutend mit der Epoche der Samurai vom 11. bis zum 18. Jahrhundert.
Wem bei Jidai jetzt die Ohren klingeln: Der Begriff erinnert nicht nur zufällig an die Jedi-Ritter aus dem Star Wars-Universum: George Lucas ist nämlich ein großer Freund des asiatischen und besonders des japanischen Kinos. Er hat seine Weltraum-Saga deutlich ans japanische Kino angelehnt, besonders seine asketischen Laserschwert-Akrobaten.
Allerdings dürfte das Chanbara-Genre den größten Einfluss auf Lucas gehabt haben. Schlagende Schwerter sind nämlich nicht unbedingt die Lieblingsdisziplin des Jidai Geki. Von Haus aus ist das japanische Historiendrama eher arm an Action: Jidai Geki-Filme legen das Hauptaugenmerk auf romantische und politische Verwicklungen. Die Samuraizeit wird ausgebreitet wie eine Kulisse, vor der zwischenmenschliche Konflikte ausgespielt werden.
Der Chambara-Film, auch Ken Geki (dt. Schwertstück) genannt, schlug voll in diese Lücke. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte er sich als actionbetonte Alternative zum klassischen Jidai-Geki-Drama. In vielen Samurai-Filmen wird mit Blut nicht gegeizt, dafür ist Gewaltdarstellung im Vergleich zum Wuxia-Kino stilisiert und sehr minimalistisch: Wer sehen möchte, dass Leute auf Häuser springen oder Blitze aus ihren Schwertern feuern, der ist in China vielleicht besser aufgehoben. Chanbara-Animes lassen es aber durchaus schon einmal auf ein paar Spezialeffekte ankommen.
Der Fokus auf Action im Chanbara bedeutet übrigens nicht, dass die sozialen Konflikte des Jidai Geki ganz aus der Handlung verschwanden. Im Gegenteil, in Samurai-Filmen machen die Helden meist massive gesellschaftliche Umwälzungen durch. Nicht zufällig spielt ein Großteil der Chanbara-Filme vor dem Hintergrund der Tokugawa-Epoche. Der wandernde Rōnin, also der herrenlose Samurai, ist die typische Heldenfigur des Genres. Keinem Befehlshaber verpflichtet ist er frei von den Zwängen der japanischen Gesellschaft, aber trotz seiner Privilegien oft hoffnungslos verarmt. Er lässt sich einfach treiben – da passt die wörtliche Übersetzung von Rōnin, Wellenmensch, natürlich ins Bild.
Dass der Samuraifilm auch bei Leinwand-Nerds im Westen bekannt ist, verdanken wir maßgeblich einem japanischen Regisseur: Akira Kurosawa. Sein Drama „Rashōmon‟ gewann 1951 den Goldenen Löwen in Venedig und ein Jahr später den Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film‟. Das facettenreiche Jidai-Geki-Verwirrspiel gilt als ein Meilenstein der Filmgeschichte. Außerdem lenkte er die Aufmerksamkeit des Westens auf das japanische Kino.
Besonders ein Darsteller in „Rashōmon‟ profitierte vom Erfolg des Films: Toshiro Mifune. Er und Kurosawa setzten in den folgenden Jahren viele Projekte gemeinsam um. Mifunes expressives Schauspiel machte ihn international zum Star. Er brachte eine rohe, körperliche Präsenz und ein ausdrucksstarkes Mienenspiel auf die Leinwand. Es ist nicht übertrieben, Mifune als das Gesicht des Chanbara-Genres zu bezeichnen. Viele Film-Samurai wie Sanjuro oder Miyamoto Musashi verdanken ihre Unsterblichkeit Mifunes einzigartiger Verkörperung.
Wie Mifune die Darstellung von Samurai prägte, brachte Kurosawa neue Themen ins Genre ein. Sein Epos „Die Sieben Samurai‟ wird in der Filmlandschaft rauf- und runterzitiert und ist mit Sicherheit Kurosawas bekanntester Film – ein gern gesehener Eintrag auf jeder Movie Bucket List. Passend, denn gestorben wird in „Die Sieben Samurai‟ reichlich. Der Plot dreht sich um eine Gruppe von sieben Ronin, die ein Bauerndorf gegen jährlich einfallende Banditen verteidigen. Im Grunde handelt es sich bei diesen titelgebenden Samurai also um ein Chanbara-Ensemble. Das ist an sich schon eine Besonderheit: Die meisten Filme des Genres fokussieren sich ganz auf Einzelkämpfer. Für Rollenspiel-Gruppen ist „Die Sieben Samurai‟ daher eine prima Ressource.
Das Actiondrama „Yōjimbō‟ ist aus anderen Gründen sehenswert. Für diesen Film ließ Kurosawa sich vom amerikanischen Western inspirieren und zeichnete das Bild einer Samuraizeit im Niedergang. Der Samurai hat hier seinen Status als moralisches Leitbild und gesellschaftliche Elite eingebüßt: Was übrig bleibt, sind verlauste Herumtreiber mit scharfen Schwertern und großem Hunger. Sie kümmert nur, dass ein paar Ryō in den Beutel und Reis auf den Tisch kommt.
Kurosawas blutig-staubige Bildersprache fand im Westen eine begeisterte Anhängerschaft. George Lucas war wie gesagt ein Fan, dasselbe gilt aber auch für Sergio Leone und Clint Eastwood. Kurosawas Filme waren stilprägend für den Italo-Western, wo der herrenlose Samurai zum wandernden Outlaw umgedeutet wurde. „Für eine Handvoll Dollar‟ und „Die glorreichen Sieben‟ sind nichts anderes als Remakes von „Die Sieben Samurai‟ und „Yōjimbō‟, nur eben in der amerikanischen Prärie. In der Folge gab es eine fruchtbare Partnerschaft zwischen dem Chanbara-Film und dem Western. Auch bei anderen Regisseuren beeinflussten
Seine große Popularität im Westen wurde Kurosawa in Japan tatsächlich zum Teil negativ ausgelegt, orientierte sich seine Filmästhetik doch zunehmend an Hollywood. Tatsächlich war er zur Umsetzung seiner späteren Films „Kagemusha‟ und „Ran‟ auf Geld aus dem Westen angewiesen. Bewunderer wie George Lucas und Francis Ford Coppola sprangen bereitwillig für ihn in die Bresche.
Es wäre aber falsch, den Chanbara-Film nur auf Akira Kurosawas Schaffen zu reduzieren. Tatsächlich ist die Riege der Samurai-Filmemacher zu groß, als dass man alle nennen könnte – und ich kenne selbst nicht alle. Ein paar Namen, will ich aber nicht unerwähnt lassen.
Das „names-dropping‟ könnte jetzt natürlich ewig so weitergehen. Erwähnenswert wären beispielsweise noch Kultregisseur Takashi Miike, der mit „13 Assassins‟ einen der besten Chanbara-Filme der neueren Zeit kreierte – inspiriert von Hideo Gosha. Oder Bond-Regisseur Terence Young, der mit „Red Sun‟ einen Samurai (natürlich gespielt von Mifune) in den Wilden Westen schickt, an der Seite von Charles Bronson. Und als letztes ein persönlicher Tipp: Lasst euch auf keinen Fall „Harakiri‟ von Masaki Kobayashi entgehen. Dieses bushidō-kritische Kammerspiel ist einer meiner absoluten Lieblings-Chanbara-Filme. Wer Schwarzweiß nicht mag: Mit der Neuverfilmung von Miike macht ihr auch nicht viel falsch.
Der japanische Animationsfilm geht bei der Verfilmung von Chanbara-Stoffen eigene Wege. Die klassischen Themen und Handlungselemente des Genres werden hier buchstäblich überzeichnet: Um den Einfluss westlicher Technologie auf den Niedergang der Samurai zu thematisieren, reicht in Kurosawas „Yōjimbō‟ ein Bösewicht mit einem Revolver aus. In „Afro Samurai‟ muss es da schon eine Granatwerfer sein.
Überhaupt sind Science-Fiction oder Fantasy-Elemente in animierten Samurai-Geschichten sehr verbreitet – meist entlehnt aus der japanischen Folklore. In „The Hakkenden‟ zum Beispiel geht es um 8 reinkarnierte Krieger, die von einem Hund abstammen und sich gegen dämonische Mächte zur Wehr setzen. Eine Schippe drauf legen „Sengoku Basara‟ und die futuristische „Sieben Samurai‟-Umdeutung „Samurai 7‟. Hier brennen die Kämpfe Effektfeuerwerke ab, die jeden Superhelden neidisch machen.
Aber selbst dort, wo man sich mit Blitzen, Erdbeben und glühenden Augen zurückhält, sind die Schlagabtausche in Animes häufig viel bewegungsintensiver als in den Real-Verfilmungen. Das macht den Samurai-Trickfilm natürlich zur idealen Quelle für „Tianxia‟: Die Art, wie hier gestritten wird, ist deutlich näher an der Wuxia-Ästhetik als das typische Chanbara. Das wird besonders in Realverfilmungen von bekannten Animes deutlich. Das beste Beispiel: Die neuen „Rurouni Kenshin‟-Filme, basierend auf den Abenteuern des wohl bekanntesten Manga- und Anime-Samurai. Die Original-Serie lohnt sich da aber deutlich mehr.
Wer sich aber doch eher zum bodenständigen Chanbara hingezogen fühlt, der wird auch im Trickfilm-Genre fündig. „Shigurui‟ und „Saraiya Goyō‟ sind nur zwei Beispiele für eher zurückhaltende Anime (auch wenn ersterer immer wieder neue Wege findet, die Gewaltdarstellung noch expliziter zu machen). Spannend ist, dass der Zeichenstil beider Serien in eher gedeckten und blassen Farben gehalten ist und so ein wenig an die alten Schwarzweiß-Klassiker gemahnt. Das genaue Gegenteil geht natürlich auch: „Samurai Champloo‟ ist eine grelle Samurai-Road-Movie-Serie, die einen tollen Hip-Hop-Soundtrack auf der Tonspur auflegt. Historische Korrektheit? Nö, dafür aber die wohl lässigste Chanbara-Auskopplung im Japanime! Gebt euch das unbedingt!
Fate Fans sind was tolles. So auch Hell van Sing. Der Gute ist, was man ihm nicht verübeln kann, recht angetan von unserer Abenteuerwelt Eagle Eyes und hat uns allen kurzerhand ein paar Beispielcharaktere zur Verfügung gestellt.
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In einem früheren Blog-Artikel zu „Tianxia‟ hat Dominik bereits die Comicserie „Usagi Yojimbo‟ zur Sprache gebracht – und mir damit den Weg zu diesem Artikel geebnet. Denn denkt man sich die Hasenohren, das weiße Fell und den Puschel am Hintern weg, ist Usagi ein ganz typischer Protagonist japanischer Samurai-Geschichten. Seit den späten 50er Jahren sind diese Geschichten dank der Pionierarbeit einiger Filmemacher auch bei uns ein Begriff. Und weil es sich bei den Samurai um heldenhafte, asiatische Schwertkämpfer dreht, müssen sie sich doch eigentlich wunderbar in „Tianxia‟ einbinden lassen, oder?
Na klar!
Aber ein Schritt nach dem anderen. Unsere Samurai lassen sich dafür ein paar Blogbeiträge Zeit. In den nächsten Artikeln werde ich nach und nach auf Samurai-Geschichte und -Geschichten eingehen. Und wie man die chinesischen „Tianxia‟-Regeln auf das japanische Samurai-Genre ummünzen kann natürlich auch. Erst einmal ein kurzer Überblick, was euch erwartet:
Soweit der Überblick. Jetzt aber endlich zum Kern der Sache!
Samurai. Dieser Begriff weckt Assoziationen. Jeder Japanfreund, Anime-Fan und Gamer weiß etwas damit anzufangen. Und wer bei „Tianxia‟ einen Samurai spielen will, der braucht ein klares Bild. Auf den ersten Blick ähneln die japanischen Samurai den Xia aus den chinesischen Geschichten sehr. Doch steigt man etwas tiefer ein, treten die Unterschiede deutlich hervor.
Zunächst grenzen sich Samurai hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Rolle von typischen Wuxia-Helden ab. Obwohl, was heißt typisch? Ein Xia kann ja theoretisch aus allen Lebensbereichen stammen. Der General der kaiserlichen Armee, die matronenhafte Herbergsmutter und der alte zahnlose Bettler: All das sind mögliche Anwärter für die Hauptrolle in einer Wuxia-Geschichte.
In Samurai-Stories ist die gesellschaftliche Stellung des Protagonisten viel stärker festgeschrieben. Das hängt mit der strikten Hierarchie im feudalen Japan zusammen: Alle Samurai gehörten einer Art Kriegeradel, den Buke an. Na schön, zumindest meistens. Es gab durchaus Phasen in der Geschichte Japans, in der Leute aus den niederen Ständen selbst Samurai werden konnten (etwa während der Sengoku-Periode). Und dann gab es noch die Rōnin, herrenlose, wandernde Samurai. Nominell waren sie immer noch Edelleute, doch besaßen viele von ihnen kaum mehr als ihre Schwerter. Diese beiden Gruppen stehen den gesellschaftlich flexiblen Xia natürlich nahe. Kein Wunder, dass die meisten Samurai-Geschichten genau sie zu ihren Protagonisten erkoren haben.
Als eine der herrschenden Schichten hatten die Samurai viele Privilegien inne. Dazu gehörte auch das grausame Recht einen Untergebenen einfach zu töten, sollte der Samurai sich von ihm beleidigt fühlen. Selbst ein streunender Rōnin mit merklichem Hygieneproblem konnte von einem Bauern Respekt erwarten – der Protagonist im Samuraifilm „Yojimbo‟ hat diesen Umstand am Fleischtopf und an der Sakeflasche mächtig ausgenutzt.
Doch wo Rechte sind, sind natürlich auch Pflichten. Jeder Samurai folgte, so das allgemeine Bild, einem strengen Ehrenkodex, dem Bushidō. Dieser hielt ihn zu Mut, Ehre und Höflichkeit an. Und natürlich zu Gehorsam. Ähnlich einem europäischen Ritter hatte auch ein Samurai seinem Lehnsherren, dem Daimyō, bedingungslos die Treue zu halten. Dies ging soweit, dass der Daimyō von seinem Samurai sogar die rituelle Selbsttötung (Seppuku) verlangen konnte. Dies wurde allerdings nur angeordnet, wenn der Samurai schwere Schande auf sich geladen hatte. Bei der Seppuku-Zeremonie schnitt sich der Samurai mit einem Dolch den Bauch auf, damit nach japanischer Vorstellung die Seele entweichen konnte. Dann wurde ihm von einem Sekundanten der Kopf abgeschlagen. Die Schmach galt damit als abgegolten.
Optisch ist der Samurai ebenfalls deutlich zu erkennen, an seinen Waffen. Jeder Samurai trägt ein Daishō an seiner Seite, ein Schwerterpaar. Es besteht traditionell aus einer langen Klinge, dem Katana, und einer kurzen Klinge, dem Wakizashi. Die Scheide ist dabei so angelegt, dass die schneidende Seite der Klingen nach unten zeigt. Ebenfalls typisch für Samurai war der Chonmage, ein spezieller Haarknoten. Er ragte von der hinteren Seite des Kopfes auf. Das Haar davor war bis an die Stirn ausrasiert. In Friedenszeiten war der Kimono das Kleidungsstück der Wahl. In der Schlacht trugen Samurai hingegen Rüstungen aus Leder, Metall oder Bambus mit beweglichen Schulterplatten und verzierten Helmen. Auch dämonisch grinsende Masken, die die untere Hälfte des Gesichtes bedeckten, waren verbreitet.
Ein weiterer Unterschied zwischen Samurai und Xia zeigt sich in ihrem Verhältnis zu Autoritäten. Wo der Wuxia-Held die soziale Ordnung auch schon einmal mit Füßen tritt, ganz buchstäblich, ist der Samurai ein Befehlsempfänger. Schon im Wort Samurai schwingen Demut und Gehorsam mit. Wörtlich aus dem Japanischen übersetzt bedeutet es Diener oder Gefolgsmann. Die Bezeichnung Samurai für den japanischen Kriegerstand kam aber erst im 16. oder 17. Jahrhundert überhaupt auf – vorher war es der Begriff für die Wachen des Kaisers. Viel verbreiteter war die Bezeichnung Bushi, was einfach Krieger bedeutet.
Die Geschichte der Samurai ist voller Aufs und Abs. Zur besseren Benutzbarkeit am Spieltisch will ich daher vor allem auf vier Epochen eingehen.
Die Heian-Periode (Der Ursprung der Samurai)
Die Anfänge der Samurai sind unspektakulär. Vor Ende des 8. Jahrhunderts rekrutierte sich die japanische Armee, wie die chinesische auch, durch die Wehrpflicht. Doch Kaiser Kammu hielt das System für zu ineffektiv und schaffte es im Jahr 792 kurzerhand ab – die schlechten Leistungen der Soldaten in seinen Expansionskriegen könnten den Ausschlag dazu gegeben haben. Kammu setzte in der Folge auf Freiwillige, doch ihre Zahl war zu gering. Die Großbauern und Grundbesitzer in den entlegenen Gebieten mussten sich also selbst verteidigen: Die Geburtsstunde der späteren Samurai-Clans.
Die Sengoku-Periode (Die Festigung der Macht)
Ab dem 12. Jahrhundert schlitterte Japan in eine bewegte Zeit voller Konflikte. Der Mongolenherrscher Kublai Khan griff das Inselreich mehrfach an. Chaos und Hunger waren die Folge. Die Kaiser verloren an Einfluss, während ihre Shōgune, die Oberbefehlshaber der Samurai, die eigentliche Macht im Staate hatten. Je weiter die Hauptstadt entfernt war, desto mehr regierten die jeweiligen Daimyō, die Vasallen des Shōguns, nach Gutdünken. Das führte Ende des 15. Jahrhundert dann zur Sengoku-Zeit – Japans ganz eigener „Zeit der streitenden Reiche‟, während der viele Provinzen Krieg gegeneinander führten.
Die Edo-Zeit (Der Niedergang der Samurai)
Mit dem Ende der Sengoku-Zeit und der Einigung Japans durch Tokugawa Ieyasu, begann die Edo-Zeit, benannt nach der neuen Hauptstadt (das heutige Tokyo). Damals wandelte sich die Samuraikaste vom Krieger- zum Beamtenstand – das Daishō hatte nur noch symbolische Bedeutung. Als Shōgun Tokugawa dann die Daimyō anwies, ihre Armeen zu verkleinern, fluteten Rōnin die Städte und Dörfer. Das bekannte Epos der „47 Rōnin‟ entstammt der Edo-Zeit, ebenso die endgültige Form des Bushidō. Das romantisierte Bild vom Samurai, das wir heute haben, geht daher hauptsächlich auf die Edo-Zeit zurück.
Die Meiji-Restauration (Das Ende der Samurai)
Im Jahr 1868 wurde in Japan die Machtposition des Kaisers (jap. Tennō) wiederhergestellt. Japan wandelte sich zu einer konstitutionellen Monarchie nach westlichem Vorbild. 1876 schaffte der neue Kaiser Mutsuhito die Privilegien der Samurai komplett ab, das Tragen des Daishōs wurde verboten. Ein Jahr später kam es zum Satsuma-Rebellion, bei der eine Gruppe frustrierter Samurai sich gegen die Politik des Kaisers wandte – wenn auch nicht gegen den Kaiser selbst. Sie wurde am Ende von der modernen Waffen ausgestatteten, kaiserlichen Armee zerschlagen.
Erstmal bis hierhin. Im nächsten Artikel wird es dann um den Samurai-Film gehen. Lasst besser schon einmal den Blue-Ray-Player warmlaufen.
Also dann, sayōnara!
Werner, Bjorn und Dom vom Malmsturm-Team stellen sich Frostys Fragen.
Seine Rezension zu Malmsturm:
Dem ein oder anderen dürfte es schon zu Ohren gekommen sein. Während bei Uhrwerk 2018 das Rollenspiel Wearing the Cape erscheint und somit das Spielen von Superhelden in der gleichnamigen Romanwelt ermöglicht, bringt der Schwesterverlag Feder & Schwert die Romanreihe dazu heraus. Nun startet Feder&Schwert eine Blogtour nebst Gewinnspiel zum ersten Wearing the Cape Roman »Karriere: Superheldin« (VÖ: 21.12.2017). Alle Informationen zum Gewinnspiel und der Blogtour findet ihr hier.
Im letzten Artikel haben wir ein wenig über das Wuxia-Fiktion berichtet. Wer sich nun tiefer damit auseinandersetzen möchte und Wuxia-Romane lesen möchte findet auf Wuxiaworld ein Projekt das es sich zur Aufgabe gemacht hat Romane zu übersetzen.
Wenn man ein wenig sucht findet man vereinzelt auch weitere Romane so z.B.
Was der italienische Verlag DreamlordPress, in Kooperation mit BlackBoxGames veröffentlicht haben, ist schon etwas ganz Besonderes. Evolution Pulse ist eine Augenweide, und die Hintergundwelt direkt losspielenswert.
Doch wollen wir kurz eine der Inspirationsquellen nicht unerwähnt lassen, denn ist diese mindestens genauso beeindruckend. Nicht nur optisch sondern auch inhaltlich finden sich maßgebliche Verbindung zum Manga BLAME!
Star-Mangaka Tsutomu Nihei schuf diesen wortkargen, aber visuell umso stärkeren Cyberpunk-Manga.
Der Einzelgänger Killy ist auf der gefährlichen Suche nach den Netzwerkgenen, Schlüssel zum Wissen der gesamten Menschheit. Seine Reise führt ihn bis in die oberen Ebenen der gigantischen Megastruktur, die sich konstant weiter ausbreitet und sowohl die Erde als auch den Mond umschließt. Dort stellt er sich dem Kampf gegen mächtige Cyborgs und irre Mutanten.

Wer Blame! kennt oder sich mit derlei Themen anfreunden kann, der darf sich bei Daniel Comerci & Alberto Tronchi bedanken. Die beiden Italiener schufen Evolution Pulse:
2917: Gewaltige labyrinthene Städte umspannen die Welt, eine transhumanistische Utopie.
Wissenschaftler in der Antarktis jedoch finden eine kleine schwarze Box unbekannter Herkunft.
Sie aktiviert sich anhand einer undurchschaubaren Programmierung und schreibt auf einen Schlag die Realität um. Von nun an hat jeder einzelne Herzschlag das Potenzial, die Welt zu verändern (der „Evolution Pulse“), und Milliarden menschliche Herzen tun genau das, bis auf molekularer Ebene. Jede dieser Änderungen bringt Antimaterie in die Welt, und mit ihr die Hekath – bizarre außerdimensionale Kreaturen, die jegliche Materie verschlingen. Innerhalb von neun Stunden zerbricht die Zivilisation. Die meisten Menschen sterben, verschwinden, mutieren.

Die einzigen, die rechtzeitig reagieren, sind drei der KIs, die die Megastädte verwalten.
Unabhängig voneinander isolieren sie ihre Bevölkerungen und setzen Pläne in Kraft, um die Menschheit zu retten und herauszufinden, was genau die Welt zerstört hat. Dafür nutzen sie ihre individuellen Executors – Agenten, die imstande sind, in dieser chaotischen neuen Welt zu überleben. Die KI Nirvana erschafft Klone, die den Puls ihres Herzens kontrollieren und sich durch ihre Einsätze ein „echtes“ Leben erkaufen können. Die KI Eden legt ihre Schützlinge in einen Cryoschlaf und entkoppelt ihre Seelen als psychische Konstrukte. Die KI Olympus schließlich baut die Überlebenden um und schickt sie als Cyborgs zurück in die Welt.

Die Spieler schlüpfen in die Rolle dieser Executors. Auf der Suche nach Überlebenden und einem Weg, die menschliche Rasse zu retten, müssen sie die gigantischen Ruinen dieser zerfallenen Welt erkunden, sich mit Mutierten auseinandersetzen, die fremdartigen Hekath bekämpfen und sich schließlich auch ihrer eigenen, transhumanen Existenz und der Herangehensweise der KIs stellen.

Für den kommenden Abenteuerband zum Rollenspiel Eis & Dampf gibt es bereits Spielhilfen zum herunterladen.
In einem exklusiven Kartenturnier winkt rotes Quecksilber als Trophäe, das Reichtum und wissenschaftliche Durchbrüche verspricht. Zwischen verzweifelten Bergarbeitern, tollkühnen Piraten und rücksichtslosen Spionen müssen die Charaktere beweisen, dass sie es mit jedem aufnehmen können – am Spieltisch und abseits davon.
Die Charakterkarten für das Poch-Turnier kann man ausdrucken und ausschneiden, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen.
Schaut schon jetzt, mit welchen Gestalten man sich im bald erscheinenden Abenteuerband Kreuzkönig herumschlagen muss.
Die Charakterkarten findet ihr hier zum Download.
Das Hörspiel zum Rollenspiel Seelenfänger, Täuscherland: Der Krieg der Seelenfänger steht ab sofort zum Download bereit.
Dieses Hörspiel erzählt die Vorgeschichte unseres Rollenspiel-Settings Täuscherland. Die Schülerin Mariel erlernt das Handwerk der Seelenfänger. Im Orden der heiligen Erlösung weist sie verlorenen Seelen den Weg zu den Göttern. Ihre Ausbildung in der Stadt „Hort am See“ scheint friedlich. Doch ihr wird bewusst, dass am Rande des Reiches der Krieg gegen die Barbaren ständig mehr Opfer fordert. Und auch im Inneren des Landes gewinnt ein neuer Feind an Macht und Einfluss: Der Orden der reinigenden Marter. Seine skrupellosen Mitglieder versklaven die Geister Verstorbener. Intrigen und Verrat werden den Lauf der Geschichte verändern … und letztlich auch das Gesicht der Welt.
Die Wuxia-Filme, die wir heute anschauen, basieren auf der modernen Wuxia-Literatur.Diese Literatur hat ihre Wurzeln in den Chuanqi (Prosa-Romanzen) der Tang-Dynastie, die bereits viele der Elemente des modernen Wuxia-Genres enthielt (z. B. Magie, übernatürliche Ereignisse und Rache), sowie den Huaben-Geschichten der Geschichtenerzähler der Song-Dynastie. Huaben-Geschichten waren in dieser Zeit äußerst populär. Der Name stammt von den Stichwort-Büchern, die die Geschichtenerzählern als Gedächtnisstützen benutzten. Die Themen dieser Geschichten waren Yinzi’er (Geschichten über seltsame Ereignisse), Gongan (Detektivgeschichten), und Tie Qi’er (Geschichten über kriegerischen Heldenmut). Doch die Pioniere des Wuxia-Genres schrieben ihre Werke während der Ming- und Qing-Dynastien. Sie legte viele der Standards für moderne Wuxia-Romane fest. Romane wie Die Räuber vom Liang-Schan-Moor waren dünn verschleierte Kritik an der Regierung. Andere Romane, wie die verschiedenen Gongan (wie beispielsweise die Geschichten über Richter Dee) wurden für den Massenkonsum verfasst. Der moderne Wuxia-Roman entstand nach der Bewegung des 4. Mai im Jahre 1919. Es entstand eine neue Literatur, die einen Bruch mit den konfuzianischen Werten verlangte. Die Xia dienten als ein Symbol der persönlichen Freiheit, widersetzte sich der konfuzianischen Tradition und lehnten das chinesische Familiensystem ab. Als eine Form des Protestes waren Filme und Literatur des Wuxia-Genres zu verschiedenen Zeiten während der Qing-Dynastie und der republikanischen Ära verboten. Diese Verbote schadeten dem Wachstum des Genres, aber nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine neue Phase der Exzellenz für die Wuxia-Literatur, veranschaulicht durch die Arbeit von Huanzhu Louzhu (Autor von Blades from the Willows). Andere einflussreiche Autoren der Zeit sind Wang Dulu, der den Gebrauch der Melodramatik begründete, und Yao Minai, der über Geheimgesellschaften schrieb. Während dieser Zeit wurden die Wuxia-Schriftsteller in die nördliche und südliche Schule eingeteilt. Die nördliche Schule hatte ihren Mittelpunkt in Peking und folgte einem traditionellen Ansatz. Sie konzentrierten sich auf traditionelle Werte, legen Wert auf Realismus und setzten ihre Geschichten in einen historischen Kontext. Die Geschichte der drei Reiche ist typisch für diesen Stil, auch wenn der Roman nicht in dieser Zeit geschrieben wurde. Die südliche Schule stammte aus Shanghai und entwickelte sich aus der neuen literarischen Bewegung. Romanautoren wurden vom Westen beeinflusst und verfassten etwas, was man Pulp-Fiction nennen könnte. Eine zweite Phase wurde Mitte der 50er Jahre durch die Arbeit von Jin Yong (Verfasser von Der Fliegende Fuchs vom Schneeberg). Seine Zeitgenossen umfassten Liang Yusheng, der das Konzept des intelektuellen Helden einführte, und Gu Long, der die Xia als einsame Asketen betrachtete.
Chinesische Wuxia-Filme, die aus der literarischen Tradition entstanden, sind Fantasy-Filme mit fliegenden Schwertkämpfer, sowie eher konventionelle Kung-Fu-Film. Die erste Art basiert auf dem ersten Wuxia-Film, The Burning of Red Lotus Monastery, der 1928 gedreht wurde und auf The Legend of the Strange Hero von Xiang Kairen basiert. Dieser Film und seine Fortsetzungen waren der Prototyp für das Wuxia-Fantasy-Genre. Darin findet man alle Elemente moderner Wuxia-Fantasy-Filme, darunter Spezialeffekte, die die Macht der Handfläche simulieren und die Verwendung von Draht, um das Fliegen abzubilden. Die anti-konfuzianischen Themen, die Gewalt und die übernatürlichen Elemente in diesen Filmen führten jedoch dazu, dass die Regierung ihre Produktion in den 1930er Jahren verbot und ihren Inhalt als negativen Einfluss auf Chinas Jugend bezeichnete. Als die Produktion dieser Filme in den 1950ern wieder aufgenommen wurde, nahmen sie Stilelemente und Konventionen aus der traditionellen chinesischen Oper auf. Dazu gehörte die Förderung eines streng orthodoxen Moralkodex. Mitte der 60er Jahre verwandelte eine Verbindung mit der neuen Literaturbewegung die eindimensionalen Xia der früheren Filme in komplexere Charaktere mit menschlichen Schwächen. So entstanden die Wuxia-Filme, die wir heute kennen. König Hu (Pinyin: Hu Jinquan) entwickelte einen Stil von Bildsprache und Schönheit, der unsere Sinne anspricht, während Chang Cheh (Pinyin: Zhang Che) den bei Liebhabern von Gewalt so beliebten Stil der Gewalt und des Blutvergießens einführte. Die meisten jedoch kennen die Fantasy von Tsui Hark (Pinyin: Xu Ke), die unsere Fantasie einfängt, und die Choreografie von Yuen Woo-Ping (Pinyin: Yuan Huo-Pin), die unseren Puls vor Aufregung rasen lässt.
Erst kürzlich haben Orkig im Geschmack das Lets Play zu Malmsturm hinter sich gebracht. Nun folgt auf den Fuß das Fazit im Orktalk.