Februar 2018

Die Fate Errata

Wir sind nicht vor Fehler gefeit. Doch wir können alles daran setzen, uns zu verbessern. Auch nachträglich. Mit unserem Errata-Formular wollen wir die Möglichkeit nutzen, Fehler zu sammeln um, Fate stetig zu verbessern.
Solltest du auf einen Fehler stoßen, sei doch so nett und fülle kurzerhand dieses Formular aus.
Wir werden den Fehler ausmerzen und in den Pdf-Varianten sowie der Online-SRD der Bücher schnellstmöglich erratieren.
Für das gedruckte Buch werden wir ein *.pdf bereitstellen, das die Fehler übersichtlich auflistet, und das Korrekturverzeichnis bei einer Neuauflage einarbeiten.

Die geheime Welt der Katzen #11: Was Katzen brauchen

Ein Gastbeitrag von Caninus @ Neue Abenteuer

Schwarzohr schlug den Schwanz um seine Pfoten und blickte auf die Gruppe Kätzchen vor sich. Eines hatte sich im Nackenfell seines Nachbarn verbissen und bemühte sich nach Kräften den Bruder umzuwerfen. Aufmerksamkeit schenkten ihm derzeit nur zwei der fünf jungen Katzen – aber das war zu erwarten. Er würde einfach anfangen.

„Heute werde ich euch ein wenig darüber erzählen, was eine richtige Katze alles braucht. Ihr werdet nicht allzu viel Einfluss darauf haben, denn viele dieser Sachen entscheiden eure Zweibeiner, aber die intelligenteren unter ihnen sind eventuell in der Lage eure Bedürfnisse besser zu erkennen, und wenn ihr ihnen deutlich klarmacht, was ihr haben wollt, kann das auch helfen.

Ich bin kein Freund davon diesen Dingen eine Reihenfolge zu geben, aber der erste Punkt sticht dennoch hervor.“

Inzwischen schenkten Schwarzohr zwei weitere der flauschigen Bündel wenigstens eines ihrer kleinen Öhrchen.

Alleine leben ist schlimm. Viele Zweibeiner gehen heutzutage dazu über und in ihre Wohnungen zu sperren – in denen es zugegebenermaßen auch spaßig sein kann – aber, wenn man dort alleine lebt ist das auf Dauer sehr, sehr öde. Es fehlt der Gefährte mit dem man Raufen kann, dem man die Ohren auslecken kann, mit dem man zusammen schlafen kann, mit dem man die Vögel draußen beobachten kann, mit dem man zusammen das angebotene Futter verweigert und so weiter. Katzen, die in solche Situationen gepresst werden, werden schnell schwermütig und böse und haben entweder einen überstrapazierten Beschützerinstinkt, oder gar keinen mehr, weil sie sich aufgegeben haben. Leider ist dieses auch der Punkt an dem ihr am wenigstens etwas machen könnt und so bleibt nur ein hoffen, dass ihr die richtigen Zweibeiner findet.

Die nun folgenden Punkte sind alle ähnlich wichtig. Ihr habt bislang nur das Futter hier kennen gelernt, aber glaubt mir, es gibt eine ziemlich große Menge an Futter. Sei es nun trockene Krümel, nasses Pampzeugs in unterschiedlichen Strukturen, oder Fleisch in all seinen Facetten von Nachbars Hähnchen über Eintagsküken bis zu wildlebenden Mäusen, Vögeln und anderem Getier.“ Nun hatte er die Aufmerksamkeit von allen Kitten, die sich wohl versuchten vorzustellen wie so eine Maus wohl schmecken könnte.

Solltet ihr in einem Revier mit Garten wohnen, so könnt ihr euch das was ihr braucht selber fangen – und keine Angst, auch wenn Flauschfell euch das Jagen hier nicht zeigen kann, jede Katze kann Mäuse fangen – ob sie es gelernt hat oder nicht – wenn sie denn muss. Wenn ihr in einem Wohnungsrevier ohne Garten wohnt, wird es schwieriger. Versucht dafür zu sorgen, dass eure Schutzbefohlenen merken was ihr möchtet und was ihr nicht möchtet. Lasst das Futter was ihr nicht mögt einfach stehen und die schlaueren Zweibeiner werden euch anderes, hoffentlich besseres anbieten. Aber seid auf der Hut – schlechtes Futter schmeckt oft zunächst sehr lecker, kann euch aber schnell krankmachen. Versucht sie davon zu überzeugen, dass ihr Futter mit viel Fleisch braucht – schließlich sind wir Katzen und keine Hunde, die auch Pflanzen fressen.“ Schwarzohr schnaubte hier verächtlich. „Und versucht alles mit Zucker zu meiden – wir können ganz schlimme Zahnschmerzen bekommen!

Und was oben rein geht… muss natürlich auch unten wieder raus. Hier habt ihr ja ganz kleine Klos, die extra mit speziellem Inhalt für kleine Babykatzen sind – aber wenn ihr umgezogen seid, dann wird die Situation sehr anders sein. In dieser Sache sind die Zweibeiner leider eigen. Wenn ihr ihnen durch Danebenpinkeln zeigt, dass das Klo ziemlich blöde ist, kann es sein, dass sie euch gleich ganz aus der Wohnung werfen. Aber auf ewig mit sich selbst in einem kleinen Raum ohne Lüftung gehen zu müssen, ist auch nicht das wahre. Vielleicht habt ihr aber auch glück und es gibt große, offene Behälter mit Bodengrund der eure Pfötchen nicht piekst und der keinen merkwürdigen Geruch absondert.

Das Thema Klo schien einige der Flauschbälle an etwas erinnert zu haben, denn zwei davon flitzten kurz davon um ihr Geschäft zu erledigen. Vermutlich sollte er dankbar sein, dass es nicht hier am Erzählplatz danebengegangen war. In dem Alter war vieles oft wichtiger.
Als die beiden zurückgekehrt waren und sich wenigstens halbwegs geputzt hatten, fuhr er fort: „Ein weiteres Thema ist euere Beschäftigung und Ausbildung. Eure Zweibeiner werden gerne mit euch spielen wollen und dafür alles Mögliche an Spielzeug anschleppen. Wichtig für euer Training sind aber vor allem die Angelspiele. Gegenstände die an einer Schnur gebunden hin und her bewegt werden. So könnt ihr wunderbar eure Reflexe trainieren, das Auflauern erlernen und natürlich auch fit bleiben.

„Zweibeiner finden es komischerweise nicht gut, wenn ihr eure Krallen an passenden Stellen schärft und anderen Katzen klar macht, dass das euer Revier ist. Auch hier gilt, dass die intelligenteren unter denen sich vorher passende Ersatzbäume in die Wohnung stellen an denen sich gut kratzen lässt und die auch zum Schlafen taugen. Achtet nur vorher darauf, ob es sich um stabile Bäume handelt, oder um hohle Pappe, die beim kleinsten Sprung dagegen schon umfällt – gleiches gilt natürlich auch für echte Bäume draußen! Und nehmt es ihnen nicht übel, wenn sie diese Ersatzbäume zunächst nicht ganz richtig platzieren. Diese Bäume kann man recht einfach umpflanzen.“

Schwarzohr schloss seinen kurzen Vortrag mit einem Schnurren – viel länger konnte er die Bande eh nicht fesseln und morgen war auch noch ein Tag.

 


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Die geheime Welt der Katzen #10: Beispielmiezen

Seit The Secrets of Cats veröffentlicht wurde, hatte Richard Bellingham ein paar Anfragen für Beispiel-Charaktere. Diese Beispielcharaktere wollen wir euch auch für die Deutschen Ausgabe von Die geheime Welt der Katzen präsentieren.

Richard hat es geschafft, die Papier-Fetzen, auf die seine Playtest-Gruppe ihre Charakter Zwack, Schwarzpfote, Sausewind und Namenlos geschrieben haben, auszugraben, und er freut sich, sie nun in einer alternativen Sammlung vorgefertigter Charaktere für Die geheime Welt der Katzen zu präsentieren.

Ausserdem hat William McDuff, ein User auf Reddit, ein paar ausgezeichnete vorgefertigte Charaktere auf der Grundlage des Black Silver-Abenteuers im Buch geschrieben. Du kannst sie hier im Original finden.

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Kampf gegen die Zukunft: Wearing the Cape 2 vorbestellbar

In unserem Schwester Verlag Feder&Schwert erscheint seit 2017 die Romanreihe Wearing the Cape. Derzeit übersetzen wir das gleichnamige Superheldenrollenspiel Wearing the Cape und listen es auch bereits als vorbestellbar. Nun erscheint im März Roman 2: Kampf gegen die Zukunft.

Kampf gegen die Zukunft: Wearing the Cape 2

Astra hat ihre Superheldinnen-Ausbildung abgeschlossen und ist nun ein waschechtes Mitglied der Chicago Sentinels. Dennoch läuft es mies: Sie leidet unter posttraumatischer Belastungsstörung und ihre Beliebtheit in der Öffentlichkeit ist auf einem Tiefpunkt.

Gerade als sie glaubt, die Dinge wieder in den Griff zu bekommen, zeigt eine Serie von Ereignissen, darunter ein Banküberfall und ein entsetzlicher Mord, dass einer der unangenehmeren Teile der vom Teatime-Anarchisten prophezeiten Zukunft nicht so veraltet ist wie gedacht: Wenn sie es nicht schafft, einen Mordfall aufzuklären, bevor er geschehen ist, muss Blackstone sterben.

Marion G. Harmon
Kampf gegen die Zukunft (Wearing the Cape Band 2)
ca. 400 Seiten; Taschenbuch
Euro 12,95
ISBN 978-3-86762-297-4


Ein Superhelden-Roman

Wearing the Cape

als Taschenbuch bei Feder & Schwert bestellen

Band 3 der Wearing the Cape-Reihe befinden sich ebenfalls bereits in Vorbereitung und wird im Sommer 2018 publiziert werden.

Die geheime Welt der Katzen #8: Schnurrende Götter – Katzen in der Mythologie: Schottland: Die Legende von der Cait Sith

Der Hund denkt: „Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich – sie müssen Götter sein!“
Die Katze denkt: „Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich – Ich muss ein Gott sein!“
(Quelle: Internet, Verfasser unbekannt)

Wer “Die geheime Welt der Katzen” kennt, weiß, dass Katzen magische Wesen sind, die schnurrend die Welt retten und uns vor dem Bösen retten. In vielen Kulturen wurden und werden Katzen jedoch auch als göttliche Wesen verehrt. Falls ihr noch Inspiration für eure “Die geheime Welt der Katzen”-Runden sucht, könnt ihr in diesem Artikel dazu fündig werden.

Schottland: Die Legende von der Cait Sith

Die Cait Sith (“Feenkatze”) ist der Legende nach eine hundegroße schwarze Katze mit einem weißen Fleck auf der Brust. Angeblich handelt es sich bei ihnen um verwandelte Hexen, die das schottische Hochland heimsuchen.

Wie viele andere Geschichten auch hat die Legende der Cait Sith einen wahren Kern, in diesem Fall sogar einen, der nachprüfbar ist. Wissenschaftler vermuten, dass die Mythen, die sich um die Cait Sith ranken, auf die sogenannte Kellas-Katze zurückgehen. Dabei handelt es sich um einen Hybrid aus Haus- und Wildkatzen, deren Existenz 1984 erstmals nachgewiesen werden konnte.

Das heißt natürlich aber noch lange nicht, dass die eine oder andere Kellas-Katze nicht vielleicht doch magisch begabt ist und die Fähigkeit besitzt, eine menschliche Gestalt anzunehmen…

Noch mehr Inspirationen gefällig?


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Blame! ein geistiger Vater zu Evolution Pulse

Wer sich Evolution Pulse nur etwas genauer ansieht wird merken das Tsutomu Niheis Kult-Manga Blame! einer der Paten für das dennoch eigenständige Rollenspielsetting zu Evolution Pulse ist. Während der Manga bei Cross Cult in der Master Edition neu aufgelegt wird existiert seit 2017 eine filmische Umsetzung in diversen Sprachen bei Netflix. Wer, wie ich kein Netflix hat oder möchte dem sei gesagt das am 23 Februar Universum Anime die DVD und Blue-Ray veröffentlicht. Wer sich für weitere Hintergründe zum Film interessiert dem sei die aktuelle Ausgabe der Animania 2/2018 empfohlen in der ein Interview mit Regisseur Hiroyuki Seshita zu finden ist.

Mit Manga und Anime ist man somit bestens mit „Sekundärliteratur“ für Evolution Pulse ausgestattet. Fehlt nur noch die Übersetzung des originär italienischen Rollenspiels…

Die geheime Welt der Katzen #7: Schnurrende Götter – Katzen in der Mythologie: Asien – Heilige Katzen und Glücksbringer

Der Hund denkt: „Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich – sie müssen Götter sein!“
Die Katze denkt: „Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich – Ich muss ein Gott sein!“
(Quelle: Internet, Verfasser unbekannt)

Wer “Die geheime Welt der Katzen” kennt, weiß, dass Katzen magische Wesen sind, die schnurrend die Welt retten und uns vor dem Bösen retten. In vielen Kulturen wurden und werden Katzen jedoch auch als göttliche Wesen verehrt. Falls ihr noch Inspiration für eure “Die geheime Welt der Katzen”-Runden sucht, könnt ihr in diesem Artikel dazu fündig werden.

Asien – Heilige Katzen und Glücksbringer

Die heilige Birmakatze

Die Birmakatze ist eine Katzenrasse, die sich durch ein besonderes Aussehen auszeichnet: Birmakatzen haben charakteristische reinweiße Pfoten, ein fast weißes Fell (je nach Farbschema können sich graue Stellen im Fell finden)  sowie immer blaue Augen. Diese Fellfarbe verdanken sie einer Legende:

“Vor langer Zeit lebte der Abt Mun-Ha und seine Kittah-Mönche in einem Kloster am Lugh-Gebirge, die ihr Leben und Denken der Göttin der Seelenwanderung „Tsun Kyankzé“ gewidmet hatten. Die Göttin hatte strahlend blaue Saphiraugen und man war damals der Meinung, dass durch sie jeder gläubige Mönch nach seinem Tod in einem Tier weiterlebt.

Mun-Ha hatte einen Kater namens Sinh, der ihm als Orakel diente. Sinh war rein weiß am Körper und hatte gelbe Augen. Nur die Pfoten, die Ohren, die Nase und der Schwanz waren Braun. Die dunklen Farben deuteten die Mönche als Zeichen des Schmutzes und der Unreinheit all dessen, was den Boden berührte.

Eines Tages wurden die um das Kloster gelegenen Dörfer durch Feinde aus Siam angegriffen, so das auch die Kittah-Mönche und ihr Kloster in Gefahr waren. In diesem Augenblick starb Mun-Ha und hinterließ die verzweifelten Kittah-Mönche führerlos.

Genau in diesem Augenblick geschah das Wunder der direkten Seelenwanderung: mit einem sanften Sprung setzte sich Sinh, der Kater, auf das Haupt seines verstorbenen Herrn. Der Kater blickte der Göttin Tsun Kyankzé direkt in die Augen und plötzlich wurde sein Fell goldgelb und seine Augen erstrahlen in tiefstem Blau. Seine Pfoten jedoch, mit denen er seinen geliebten Herrn berührte, wurden zum Zeichen der Reinheit der Seele schneeweiß.

Nun wandte Sinh seinen Blick zum Südtor und zu den Kittah-Mönchen. Diese verstanden ihn sofort, schlossen die Tür und waren vor den feindlichen Angreifern geschützt. Weitere sieben Tage blieb Sinh bewegungslos bei seinem toten Herrn sitzen, dann starb auch er und nahm die Seele Mun-Ha mit sich ins Paradies. Nach weiteren sieben Tagen sollte aus allen Kittah-Mönchen der Nachfolger Mun-Ha`s gewählt werden. Alle Mönche versammelten sich, um Hilfe bittend, um die Götterstatur Tsun Kyankzé. Da kamen alle Katzen des Tempels herein, alle hatten – wie Sinh – goldgelbes Fell, blaue Augen und als Zeichen ihrer Reinheit weiße Pfoten. Lautlos umringten sie den jüngsten aller Priester und bestimmten somit den Nachfolger des Mun-Ha.

 

Die Legende sagt:

Stirbt eine heilige Katze im Kloster Lao-Tsun, so nimmt sie die Seele eines Kittahs mit ins Paradies. Wehe dem, der eine solche Katze tötet, er wird gequält und gepeinigt bis die Seele, die in der Katze lebte, ihm verzeiht.”

(Quelle: http://www.die-heilige-birma.de/die-legende-der-birma.html)

Dieser Legende verdanken die Birma-Katzen ihren Beinamen “Heilig”, sie werden heute auch unter diesem Namen zum Verkauf angeboten.

Abenteueridee:
Die Birmakatze ist natürlich nicht nur heilig, sondern auch magisch begabt. Eine Birmakatze eignet sich daher als Meister einer der vier Magieschulen. Denkbar wäre auch eine eigene Magieschule für die Birmakatzen.

Maneki-Neko

Mit Sicherheit hat jeder schon einmal eine der kleinen Winkekatzen-Figuren gesehen, die sogenannte Maneki-Neko oder einfach “Glückskatze”. Ein Pfötchen ist dabei in die Luft gereckt und winkt, ob nun durch Solarbetrieb oder Batterien. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Farben, sogar überlebensgroß vor japanischen Geschäften.

 

Die Maneki-Neko ist in ihrer Form der Katzenrasse der Japanese Bobtail nachempfunden, einer Katzenart, die wegen ihres Stummelschwanz und ihren hoppelnden Gangs auffällt  (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Japanese_Bobtail).

 

Wichtig sind an der Maneki-Neko zwei Dinge: Zum Einen die Farbe ihres Fells, zum Anderen das Pfötchen, das sie hebt und mit dem sie winkt.

Die dreifarbige Maneki-Neko gilt als Glücksbringer (unter anderem deswegen werden dreifarbige Katzen mit Schildpattmuster auch allgemein als “Glückskatzen” bezeichnet) und verspricht deswegen auch Wohlstand. Die weiße Maneki-Neko verkörpert Reinheit und Unschuld, während eine schwarze Dämonen abwehrt.

Hinter der erhobenen Pfote verbirgt sich folgender Glaube: Ein Winken mit der linken Pfote ruft Kundschaft und Besucher herbei, Winken mit der rechten Pfote bedeutet Glück und Wohlstand.

In “Die geheime Welt der Katzen” hat die Maneki-Neko ebenfalls Einzug gefunden (im Abschnitt “Katzen-Magie”) durch den Stunt “Maneki-Neko”, mit dem ein Rufer seine Verbündeten segnen kann.

 


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Paul Gerrards Masters of the Universe-Vision

Paul Gerrads Vision der Masters of the Universe Hintergrundwelt ist beeindruckend heftig. Ein drastischer visueller Umgang mit der liebgewordenen Kinderserie von einst ist etwas sehr Erstrebenswertes sagt mein älter gewordenes zwölfjähriges Ich ^^. Sollte der angekündigte Motu-Film auch nur halb so krass aussehen, dürften einige Masters of the Universe Fans vor Freude laut aufschreien. Ich für meinen Teil finde in derlei Sekundärmedien dankenswertes Material für Rollenspiele wie Masters of Umdaar und lasse mich von so etwas mehr als gerne inspirieren

BUZZ OFF by
www.gerrardart.com
https://www.instagram.com/gerrard_paul/

 

Die geheime Welt der Katzen #6: Schnurrende Götter – Katzen in der Mythologie: Ägypten – Die löwenköpfigen Göttinnen

Der Hund denkt: „Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich – sie müssen Götter sein!“
Die Katze denkt: „Sie lieben mich, sie füttern mich, sie kümmern sich um mich – Ich muss ein Gott sein!“
(Quelle: Internet, Verfasser unbekannt)

Wer “Die geheime Welt der Katzen” kennt, weiß, dass Katzen magische Wesen sind, die schnurrend die Welt retten und uns vor dem Bösen retten. In vielen Kulturen wurden und werden Katzen jedoch auch als göttliche Wesen verehrt. Falls ihr noch Inspiration für eure “Die geheime Welt der Katzen”-Runden sucht, könnt ihr in diesem Artikel dazu fündig werden.

Ägypten – Die löwenköpfigen Göttinnen

Die bekannteste ägyptische Katzengöttin ist ohne Zweifel Bastet. Sie war eine Tochter des Sonnengottes Re und wurde in erster Linie als Fruchtbarkeits- und Liebesgöttin verehrt. Sie galt als Beschützerin der Schwangeren und wurde als Schutzgöttin gegen böse Mächte angerufen, war aber auch eine Göttin der Freude, der Musik und des Tanzes. Sie besaß wohl auch mal eine negative oder böse Seite, die sie jedoch im Laufe der Zeit an die Löwengöttin Sachmet abgab.

 

Aber nicht nur Bastet selbst wurde verehrt, im alten Ägypten galten Katzen an sich als heilig, natürlich vor allen Dingen deshalb, weil sie Mäuse fingen und so dafür sorgten, dass das wertvolle Getreide verschont blieb. Wie andere Tiere auch (z.B. Krokodile), wurden Katzen sogar auf eigenen Friedhöfen beigesetzt, wie in der Stadt Bubastis. Diese galt als Hauptkultort der Katzengöttin Bastet.

 

Die Darstellung von Bastet wechselte mit der Zeit, war sie zuerst eine Frau mit Löwenkopf, wurde sie später als Katze oder Löwin dargestellt und dann als Frau mit Katzenkopf.

 

Aber nicht nur die als sanftmütig beschriebene Bastet wurde von den Ägyptern verehrt. Die Göttin Sachmet, dargestellt mit einem Löwenkopf, war allerdings das Gegenteil von Bastet: Sachmet galt als Kriegsgöttin, ihr Name bedeutet “Die Mächtige”. Im ägyptischen Mythos “Von der Vernichtung der Menschheit” wird Sachmet von Re auf die Erde geschickt, um die Menschen zu bestrafen.

Sachmet war jedoch nicht nur eine zerstörerische Gottheit. Sie galt auch als Symbol des unbesiegbaren Pharaos im Kampf und wurde angerufen, wenn es um die Heilung von Kranken ging. Während ein Arzt den Körper heilte, waren die Priester der Sachmet für den “magischen” Teil der Genesung zuständig.

 

Wie sehr die Menschen Sachmet fürchteten, wird durch die folgende Geschichte deutlich: Noch Anfang des 20. Jahrhunderts zerstörten die Einheimischen eine Sachmet-Statue im Ptah-Tempel in Karnak, da sie befürchteten, dass die Statue nachts umherwanderte und Kinder umbrachte.

Abenteueridee: Eine neue Katze ist in die Nachbarschaft gezogen, ihre Bürde ist ein Archäologe oder Ägyptologe. In seinem Haus finden sich lauter seltsame Artefakte, wie ein Relief dieser Frau mit dem Katzenkopf, was die Katzen sehr spannend, aber auch sehr verwirrend finden.

Auch die Legende der nachts umherwandernden Sachmet-Statue eignet sich für ein Abenteuer: In vielen Museen finden sich solche Statuen, beispielsweise im British Museum in London.

 

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